Vergleich

Laufrad Test: Die 10 besten Modelle im Vergleich

Zehn Laufräder ab 2 Jahren im Praxistest: Das woom GO 1 ist unser Favorit, das KikkaBoo Lanser der Preistipp. Plus: worauf es bei Größe, Reifen und Bremse ankommt.

10 Produkte im Vergleich Zuletzt aktualisiert: September 28, 2026 Von Sebastian
Mein Favorit
woom GO 1
woom GO 1
Für Große
Puky Next 14
Puky Next 14
Für Kleine
Puky LR M Classic
Puky LR M Classic
Preistipp
KikkaBoo Lanser
KikkaBoo Lanser
Lionelo Bart Air
Lionelo Bart Air
KRIDDO Laufrad mit Namensschild
KRIDDO Laufrad mit Namensschild
BERG Moov
BERG Moov
KRIDDO Laufrad mit Fußstütze
KRIDDO Laufrad mit Fußstütze
Kinderkraft 2WAY Next
Kinderkraft 2WAY Next
VITONIS Laufrad
VITONIS Laufrad
Meine Wertung
4,9
4,7
4,5
4,4
4,3
4,3
4,1
4,1
4,0
4,0
Preis
249,00 €
138,37 €
113,99 €
49,24 €
84,99 €
55,98 €
59,00 €
46,38 €
31,41 €
54,99 €
Alter ab
1,5 Jahre
2,5 Jahre
2 Jahre
3 Jahre
2 Jahre
1,5 Jahre
2 Jahre
1,5 Jahre
–
1,5 Jahre
Sattelhöhe max.
35,3 cm
–
–
–
43 cm
–
–
–
39 cm
–
Gewicht
3 kg
4,1 kg
3,5 kg
3,1 kg
3,8 kg
3,47 kg
2,75 kg
3 kg
3,1 kg
2,44 kg
Radgröße
12 Zoll
14 Zoll
8,8 Zoll
12 Zoll
12 Zoll
12 Zoll
10 Zoll
12 Zoll
12 Zoll
9 Zoll
Bereifung
Luftreifen
Luftreifen
Vollgummi (EVA)
Vollgummi (EVA)
Luftreifen
Vollgummi (EVA)
Vollgummi (EVA)
Vollgummi (EVA)
Vollgummi (EVA)
Vollgummi (EVA)
Rahmenmaterial
Aluminium
Kunststoff
Stahl
Kunststoff
Magnesium
Stahl
Stahl
Stahl
Stahl
Stahl
Lenkeinschlagbegrenzung
Ja
–
Nein
–
Ja
–
–
Ja
Ja
Ja
Max. Belastung
50 kg
25 kg
25 kg
20 kg
30 kg
50 kg
30 kg
50 kg
35 kg
25 kg
Stärke
Leichter Aluminiumrahmen mit 3 kg
Wertige Verarbeitung
Robuste Verarbeitung mit stoßfester Pulverbeschichtung
Leichter Glasfaserrahmen
Leichter Magnesiumrahmen mit 3,8 kg
Stabiler Stahlrahmen bis 50 kg
Sehr leicht mit 2,75 kg
Fußstütze hilft beim Gleiten
Günstiger Preis
Leicht mit 2,44 kg
Schwäche
Das teuerste Modell im Vergleich
Bremse schleift bei einigen Käufern nach kurzer Zeit
Kinder wachsen schnell heraus – bei uns schon mit 2,5 Jahren
Fällt groß aus, eher ab 3 Jahren
Empfindlicher Lack
Mit 3,5 kg eher schwer für Zweijährige
Quietscht mit der Zeit, Gabelführung braucht Fett
Lenkerklemme ohne Führung – Lenker verdreht sich leicht
Lenker lässt sich schwer fest klemmen
Haltbarkeit umstritten
Testbericht
–
–
–
–
–
–
–
–
–

★ = bester Wert in dieser Zeile. Konditionen zum Testzeitpunkt, Änderungen möglich.

Als die Stiftung Warentest 13 Laufräder geprüft hat, fielen 10 davon mit „mangelhaft“ durch. Der Grund waren Schadstoffe in Sattel und Reifen, nicht etwa wackelige Rahmen. Ein bekannter Name oder ein hoher Preis schützt also nicht automatisch vor einem schlechten Kauf. Doch woran erkennst du dann ein gutes Laufrad?

Wir haben die Frage gleich mehrfach beantworten müssen. Nach dem Umatoll bekam unser Sohn das Puky LR M in Grün, mit 2,5 Jahren war er herausgewachsen. Danach kam das Lionelo Bart Air – und fast zeitgleich hat Oma das woom GO 1 gekauft. Ab da stand das Lionelo nur noch in der Ecke, wir haben es verkauft. Die übrigen sieben Modelle in diesem Laufrad-Test haben wir bei Freunden und Bekannten ausprobiert, dazu kommen die Erfahrungen tausender Eltern auf Amazon. Das Ergebnis vorweg: Alle zehn Laufräder erreichen mindestens 4 Sterne, beim zweiten Laufrad entscheiden aber Größe, Gewicht und Reifen mehr als die Marke.

Das Wichtigste in Kürze
  • Testsieger: Das woom GO 1 wiegt nur 3 kg, hat Luftreifen und eine echte Handbremse. Es ist aber auch das teuerste Modell im Test.
  • Für Große: Das Puky Next 14 lässt sich von 14 auf 12 Zoll umrüsten und begleitet dein Kind am längsten.
  • Preistipp: Das KikkaBoo Lanser kommt mit leichtem Glasfaserrahmen und 4,7 Sternen bei Amazon, passt aber eher ab 3 Jahren.
  • Größe vor Marke: Achte auf den Verstellbereich des Sattels. Unser Puky LR M war schon mit 2,5 Jahren zu klein.
  • Alle empfehlenswert: Jedes der zehn Modelle erreicht mindestens 4 Sterne.

Die 10 besten Laufräder ab 2 Jahren im Überblick

Jedes Modell hat seine Stärke. Diese Übersicht zeigt dir, welches Laufrad zu welchem Kind passt:

  • woom GO 1: Unser Testsieger, leicht, mit Handbremse und Luftreifen – schon ab 1,5 Jahren.
  • Puky Next 14: Das Laufrad für Große, umrüstbar und mit Seitenständer.
  • Puky LR M Classic: Robuster Klassiker mit leisen EVA-Reifen für kleine Einsteiger.
  • KikkaBoo Lanser: Unser Preistipp mit Glasfaserrahmen, ideal als Laufrad ab 3 Jahren.
  • Lionelo Bart Air: Magnesiumrahmen und Luftreifen zu einem mittleren Preis.
  • KRIDDO mit Namensschild: Stabiler Stahlrahmen bis 50 kg, dazu ein Schild zum Selbstgestalten.
  • BERG Moov: Sehr leicht, mit kleinen 10-Zoll-Rädern für die Jüngsten.
  • KRIDDO mit Fußstütze: Die Fußstütze hilft beim ersten Gleiten.
  • Kinderkraft 2WAY Next: Das günstigste Modell im Test.
  • VITONIS: Das leichteste Laufrad im Vergleich, aber mit kurzer Nutzungsdauer.

Die 10 Laufräder im Test im Einzelnen

1. woom GO 1: Testsieger mit Handbremse und Luftreifen

Das woom GO 1 ist unser Testsieger – und das Laufrad, das unser Sohn am liebsten gefahren ist. Der Rahmen aus Aluminium wiegt nur 3 kg, die 12-Zoll-Luftreifen von Schwalbe rollen leicht und greifen gut. Am Hinterrad sitzt eine Mini-V-Brake mit einem Bremshebel, den auch kleine Hände gut erreichen. Ein flexibler Gummiring zwischen Gabel und Rahmen begrenzt den Lenkeinschlag.

Der Sattel lässt sich von 25,8 bis 35,3 cm verstellen. woom gibt das GO 1 für 1,5 bis 3,5 Jahre und eine Körpergröße von 82 bis 100 cm an. Einen Ständer gibt es nicht, und die Luftreifen brauchen hin und wieder etwas Luft. Bei Amazon ist das GO 1 nicht gelistet, im woom-Shop kommt es auf 4,7 Sterne.

2. Puky Next 14: Das beste Laufrad für große Kinder

Das Puky Next ist das Laufrad mit dem größten Einsatzbereich im Test. Dank FlipChip-Technik rüstest du es von 14 auf 12 Zoll um, den passenden Radsatz kaufst du allerdings separat. Luftreifen, eine V-Brake am Hinterrad und ein Seitenständer gehören zur Ausstattung, der Vorbau lässt sich in alle Richtungen verstellen.

Puky empfiehlt das Next 14 ab 2,5 Jahren und für eine Körpergröße von 95 bis 130 cm. Mit 4,1 kg ist es das schwerste Modell im Vergleich, obwohl der Rahmen aus Nylon besteht. Einige Käufer berichten, dass die Bremse nach kurzer Zeit am Rad schleift. Auf Amazon kommt es auf 4,7 Sterne bei über 200 Bewertungen.

3. Puky LR M Classic: Robuster Klassiker für kleine Einsteiger

Das LR M war unser erstes Laufrad mit zwei Rädern. Verarbeitung und Pulverbeschichtung sind tadellos, die kugelgelagerten EVA-Räder rollen leise über Parkett und Gehweg. Sattel und Lenker verstellst du ohne Stufen, der tiefe Einstieg macht den Start leicht. Die Classic-Version bringt einen Lenkerkorb im Retro-Look mit.

Der Haken: Mit 8,8-Zoll-Rädern ist das LR M klein geraten. Unser Sohn war mit 2,5 Jahren herausgewachsen, obwohl Puky eine Körpergröße bis 110 cm angibt. Auf eine Lenkbegrenzung verzichtet Puky bewusst. Einige Käufer hatten Mühe, den Lenker fest zu montieren. Auf Amazon kommt es auf 4,8 Sterne bei über 1.300 Bewertungen.

4. KikkaBoo Lanser: Preistipp und Laufrad ab 3 Jahren

Das Lanser bietet viel Laufrad für wenig Geld. Der Rahmen besteht aus Glasfaser, das Rad wiegt 3,1 kg und fährt auf pannensicheren 12-Zoll-Rädern aus Polyurethan. Der gepolsterte Sattel ist höhenverstellbar, eine Klingel ist dabei. Kunden loben die stabile Bauweise und die Optik.

KikkaBoo gibt das Lanser für 3 bis 6 Jahre an, und so fällt es auch aus: Für Zweijährige ist es meist noch zu groß. Die maximale Belastung liegt bei 20 kg. Einige Käufer hatten Mühe, die Sattelklemme fest anzuziehen, vereinzelt kam die Klingel defekt an. Auf Amazon kommt es auf 4,7 Sterne bei über 200 Bewertungen.

5. Lionelo Bart Air: Magnesiumrahmen und Luftreifen zum fairen Preis

Das Bart Air war unser Nachfolger für das LR M. Der Rahmen besteht aus Magnesium und wiegt 3,8 kg, die 12-Zoll-Luftreifen mit Profil haben Schläuche wie ein richtiges Fahrrad. Den Sattel verstellst du von 35 bis 43 cm, den Lenker von 50 bis 57 cm. Lenkbegrenzung, Tragegriff und eine Fußauflage im Rahmen sind an Bord.

Eine Bremse fehlt. Bei uns hat sich das Bart Air gegen das woom nicht durchgesetzt, unser Sohn griff immer zum woom – wegen der Farbe, der Bremse und weil er damit schneller war. Häufigster Kritikpunkt bei Amazon ist der empfindliche Lack, dazu kommen einzelne Berichte über fehlende Schrauben bei der Montage. Auf Amazon kommt es auf 4,4 Sterne bei über 1.800 Bewertungen.

6. KRIDDO mit Namensschild: Stabiler Stahlrahmen bis 50 kg

Das KRIDDO ist mit über 5.300 Bewertungen das meistbewertete Laufrad im Vergleich. Der Rahmen aus Kohlenstoffstahl trägt bis zu 50 kg, Sattel und Lenker verstellst du per Schnellspanner ohne Werkzeug. Vorn hängt ein abnehmbares Schild, das dein Kind mit den mitgelieferten Aufklebern gestalten kann.

KRIDDO nennt 18 Monate bis 5 Jahre. Mehrere Käufer berichten allerdings, dass das Rad eher bis zum vierten Geburtstag reicht. Mit 3,5 kg ist es für Zweijährige recht schwer, und die pannensicheren Reifen sind hart und dämpfen wenig. Auf Amazon kommt es auf 4,6 Sterne.

7. BERG Moov: Leichtgewicht mit 10-Zoll-Rädern

Das Moov wiegt nur 2,75 kg und ist damit das zweitleichteste Modell im Test. Die 10-Zoll-Räder mit EVA-Reifen passen gut zu kleinen Kindern ab 2 Jahren, unter dem Sattel sitzt ein praktischer Tragegriff. Einen Ständer bekommst du als Zubehör, er lässt sich ohne Werkzeug montieren.

Die kleinen Räder haben ihren Preis: Für Dreijährige wird das Moov schnell zu klein. Mehrere Käufer berichten außerdem, dass es nach einiger Zeit quietscht und die Gabelführung gefettet werden muss. Auf Amazon kommt es auf 4,4 Sterne bei über 400 Bewertungen.

8. KRIDDO mit Fußstütze: Hilfe beim ersten Gleiten

Die Besonderheit dieses KRIDDO ist die breite Fußstütze unter dem Sattel. Darauf stellt dein Kind die Füße ab, sobald es gleitet, und lernt so schneller, das Gleichgewicht zu halten. Der Stahlrahmen wiegt 3 kg, die Lenkung ist begrenzt, und ein kleines Kuscheltier liegt bei.

Der Lenker wird nur geklemmt, eine Führung gibt es nicht. Sitzt die Klemme nicht fest genug, verdreht er sich bei einem Stoß. Die Reifen sind hart und bieten wenig Grip. Auf Amazon kommt es auf 4,6 Sterne bei rund 500 Bewertungen.

9. Kinderkraft 2WAY Next: Das günstigste Laufrad im Test

Das 2WAY Next ist das günstigste Modell im Vergleich. Dafür bekommst du einen Stahlrahmen mit 3,1 kg, kugelgelagerte Schaumstoffräder, die nie platt werden, und eine Lenkbegrenzung. Den Sattel verstellst du von 32 bis 39 cm, den Lenker von 53 bis 59 cm. Belastbar ist es bis 35 kg.

Bei Stabilität und Haltbarkeit gehen die Meinungen weit auseinander. Mehrere Käufer berichten, dass sich der Lenker nicht richtig fest klemmen lässt, andere bemängeln einen starken Geruch beim Auspacken. Auf Amazon kommt es auf 4,2 Sterne bei über 1.200 Bewertungen.

10. VITONIS: Das leichteste Laufrad im Vergleich

Mit 2,44 kg ist das VITONIS das leichteste Modell im Test. Die geschlossenen 9-Zoll-Räder verhindern, dass kleine Füße hineingeraten, die Lenkung ist auf 135 Grad begrenzt. Aufgebaut ist es in wenigen Minuten ohne Spezialwerkzeug.

VITONIS gibt 1,5 bis 4 Jahre an, laut mehreren Käufern ist das Rad aber schon mit drei Jahren zu klein. Die harten Räder rutschen auf glatten Böden, und bei der Haltbarkeit überwiegen die kritischen Stimmen. Auf Amazon kommt es auf 4,4 Sterne bei über 1.600 Bewertungen.

10, 12 oder 14 Zoll: Die Sattelhöhe entscheidet über die Laufrad-Größe

Die Zollangabe allein sagt wenig. Entscheidend ist, ob dein Kind im Sitzen mit beiden Füßen flach auf dem Boden steht und die Knie dabei leicht gebeugt sind. Nur dann kann es sich kräftig abstoßen und jederzeit abstützen. Die meisten Laufräder ab 2 Jahren fahren auf 12-Zoll-Rädern. Kleinere Modelle wie das BERG Moov (10 Zoll) oder das Puky LR M (8,8 Zoll) passen für zierliche Einsteiger, das Puky Next mit 14 Zoll für große Kinder.

Genauso wichtig ist der Verstellbereich. Beim woom reicht er von 25,8 bis 35,3 cm, beim Lionelo Bart Air beginnt der Sattel erst bei 35 cm. Wie schnell ein kleines Laufrad zu klein wird, haben wir beim Puky LR M erlebt: Mit 2,5 Jahren mussten wir wechseln.

Achtung

Die Hersteller geben Alter, Körpergröße und Sattelhöhe sehr unterschiedlich an, und nicht jede Angabe passt zu jedem Kind. Miss deshalb die Schritthöhe deines Kindes und vergleiche sie mit der minimalen und maximalen Sattelhöhe deines Wunschmodells. So weißt du vorher, ob das Rad jetzt passt und wie lange es mitwächst.

Wann ein Kind überhaupt bereit fürs Laufrad ist und wie du die Schritthöhe misst, erklären wir im Ratgeber zur Frage, ab wann ein Laufrad passt.

Luftreifen oder EVA: Draußen fahren Luftreifen ruhiger

Drei Modelle im Test fahren auf Luftreifen: woom GO 1, Puky Next und Lionelo Bart Air. Sie dämpfen Unebenheiten und greifen auf Schotter und Wiese besser. Dafür musst du ab und zu den Luftdruck prüfen, und ein Platten ist möglich.

Die übrigen sieben Modelle setzen auf EVA- oder PU-Reifen aus Schaumstoff. Sie sind pannensicher und wartungsfrei, drinnen rollen sie leise. Einige Käufer beschreiben diese Reifen allerdings als hart, auf glatten Böden rutschen sie leichter weg. Fährt dein Kind vor allem draußen, sind Luftreifen die bessere Wahl.

Ein leichtes Laufrad um 3 kg erleichtert den Start

Ein Zweijähriger wiegt selbst oft nur 12 bis 14 kg. Jedes Kilo am Rad muss er beim Anschieben, Lenken und Aufheben mitbewegen. Im Test reicht die Spanne von 2,44 kg beim VITONIS bis 4,1 kg beim Puky Next. Die meisten Modelle liegen um 3 kg, darunter auch unser Testsieger.

Leicht ist aber nicht alles. VITONIS und BERG Moov sind die Leichtgewichte im Feld, wachsen dafür aber kaum mit. Das Puky Next ist schwer, begleitet dein Kind aber deutlich länger.

Laufrad mit Bremse: Eine Handbremse bereitet aufs Fahrrad vor

Nur zwei Modelle im Test haben eine Bremse: das woom GO 1 und das Puky Next, beide mit Handbremse am Hinterrad. Bei allen anderen bremst dein Kind mit den Füßen. Das reicht für den Anfang, wird aber anstrengend, sobald es schneller rollt oder bergab fährt.

Bei uns war die Bremse ein echtes Argument. Unser Sohn fand es großartig, dass sein woom eine Bremse hat wie die Fahrräder der großen Kinder. Nebenbei übt dein Kind so schon den Griff zum Bremshebel, den es später auf dem ersten Fahrrad braucht. Welche Laufräder mit Bremse es sonst noch gibt, zeigen wir dir in einem eigenen Vergleich zum Laufrad mit Bremse.

Lenkbegrenzung und Schadstoffe: Darauf achtest du bei der Sicherheit

Eine Lenkbegrenzung verhindert, dass der Lenker bei einem zu starken Einschlag umschlägt und dein Kind stürzt. woom, Lionelo, Kinderkraft, VITONIS und das KRIDDO mit Fußstütze haben eine. Puky verzichtet beim LR M bewusst darauf.

Das größte Problem fand die Stiftung Warentest bei den Schadstoffen. In ihrem Laufrad-Test (Ausgabe 12/2021) steckten in vielen Sätteln Flammschutzmittel oder Weichmacher, in Reifen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Der Test liegt einige Jahre zurück, viele Modelle haben sich seitdem verändert. Ein starker Geruch beim Auspacken ist trotzdem ein Warnsignal.

Papa-Tipp

Ventilkappen gehören nicht in Kinderhände

Bei Luftreifen warnt die Stiftung Warentest vor verschluckbaren Ventilkappen. Schraub sie ab und bewahre sie außer Reichweite auf. Lüfte ein neues Laufrad außerdem ein paar Tage draußen aus, wenn es stark riecht.

Warum das woom GO 1 bei uns vorn liegt

Am Ende hat unser Sohn entschieden. Er fand das woom schöner, wegen der Farbe, er war damit schneller unterwegs, und er hatte eine Bremse wie die großen Kinder. Dazu kommt die Verarbeitung: Aluminiumrahmen, Markenreifen und ein Sattel, der sich tief genug für den Start und hoch genug für die nächsten Jahre einstellen lässt. Das hat seinen Preis, und der liegt deutlich über dem Rest des Feldes.

Mein Fazit: Das woom GO 1 ist das beste Laufrad im Test

Alle zehn Laufräder im Vergleich erreichen mindestens 4 Sterne, einen echten Fehlkauf machst du mit keinem. Das woom GO 1 liegt trotzdem klar vorn: Es ist leicht, hat Luftreifen und eine Handbremse, und der Sattel wächst lange mit.

Ist dein Kind schon groß oder soll das Laufrad möglichst lange mitwachsen, greifst du zum Puky Next 14. Suchst du ein günstiges Laufrad ab 3 Jahren, ist das KikkaBoo Lanser unser Preistipp. Und für die ganz Kleinen, die noch auf vier Rädern unterwegs sind, findest du die passenden Modelle in unserem Vergleich der besten Laufräder ab 1 Jahr.

Häufige Fragen zum Laufrad-Test

Welches Laufrad ist Testsieger?

In unserem Laufrad-Test ist das woom GO 1 Testsieger. Es wiegt 3 kg, hat Luftreifen, eine Handbremse und einen Sattel, der von 25,8 bis 35,3 cm mitwächst. Preistipp ist das KikkaBoo Lanser.

Welches Laufrad ist das beste ab 2 Jahren?

Für Kinder ab 2 Jahren empfehlen wir das woom GO 1. Soll es günstiger sein, ist das KRIDDO mit Namensschild eine solide Wahl, es ist allerdings schwerer. Das KikkaBoo Lanser passt dagegen meist erst ab 3 Jahren.

Wie schwer darf ein Laufrad sein?

Je leichter, desto besser kommt dein Kind zurecht. Die meisten Modelle im Test wiegen um 3 kg. Das leichteste ist das VITONIS mit 2,44 kg, das schwerste das Puky Next mit 4,1 kg.

Laufrad mit oder ohne Bremse?

Für den Anfang reicht ein Laufrad ohne Bremse, dein Kind bremst mit den Füßen. Rollt es schneller oder fährt bergab, ist eine Handbremse wie beim woom GO 1 oder Puky Next ein Plus. Sie bereitet außerdem aufs erste Fahrrad vor.

Luftreifen oder EVA-Reifen: Was ist besser?

Luftreifen dämpfen besser und greifen draußen sicherer, brauchen aber etwas Pflege. EVA-Reifen sind pannensicher und leise, rutschen aber auf glatten Böden leichter. Fährt dein Kind vor allem draußen, nimm Luftreifen.

Was sagt die Stiftung Warentest zu Laufrädern?

Im Laufrad-Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 12/2021) waren 10 von 13 Modellen mangelhaft, vor allem wegen Schadstoffen in Sattel und Reifen. Der Test liegt einige Jahre zurück. Achte trotzdem auf starken Geruch und bewahre Ventilkappen außer Reichweite deines Kindes auf.

Geschrieben von
Gründer von dadbase und Vater eines Dreijährigen

Hi, ich bin Sebastian, Vater eines dreijährigen Sohns und Betreiber von dadbase. Auf diesem Portal schreibe ich über alle Themen, die mich als Vater umtreiben und teile dabei meine persönlichen Erfahrungen.